Qualitätsmanagement im Projekt

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Für den Erfolg eines Projektes ist die Qualität des Projektgegenstandes ein wesentlicher Entscheidungsfaktor, solange der Projektrahmen (Zeit, Budget,…) nicht so gravierend von den Vorgaben abweichen, dass der Auftraggeber oder Kunde das Projektergebnis nicht mehr nutzen will oder kann.

Qualitätsmanagement in traditionellen Projekten

Eine wesentliche Schwierigkeit beim traditionellen (plangesteuerten) Projektmanagement ist, dass die Qualität des Gesamtergebnisses oft erst spät bewertbar ist. Die bis hierhin entwickelten Teilprojekte werden erst in späten Projektphasen zusammengefügt, so dass sich häufig erst dann zeigt, ob alle Teile zusammen die geforderten Eigenschaften und Qualitätsmerkmale aufweisen.
Für die einzelnen Projektphasen ist es möglich die Meilensteine auch als „Quality-Gates“ zu betrachten, so dass zu diesen Zeitpunkten immer wieder eine Überprüfung erfolgt, ob alle geforderten Eigenschaften bereits erreicht wurden oder noch erreicht werden können. Durch die Veränderungen von Anforderungen im Projektverlauf sind hierbei ggf. auch Anpassungen in den Qualitätsanforderungen erforderlich.

Qualitätsmanagement in agilen Projekten

In agilen Projekten wie bei SCRUM lässt sich das Qualitätsmanagement an mehreren Stellen implementieren. Die täglichen Daily-Scrums bieten für das Team die Möglichkeit für kontinuierliche Verbesserungen. Ebenso kann die Sprint-Retrospektive für den Lern- und Verbesserungsprozess verwendet werden, so dass die Erfahrungen aus dem abgeschlossenen Projekt nicht verloren gehen und für zukünftige Projekte genutzt werden können. Als Quality-Gates können die Sprint-Reviews zum Abschluss jedes Sprints genutzt werden, da hierbei schon ein jeweils fertiges Produkt betrachtet werden kann. So können die Ergebnisse ggf. für den nächsten Sprint mit berücksichtigt werden.

Aufgaben des Qualitätsmanagements im Projekt

– Qualitätsmanagement im Projekt mit Fokus auf den Projektgegenstand und auch die Durchführung des Projektmanagements
– Überwachung der Anforderungen, so dass keine Anforderungen an den Projektgegenstand übersehen werden
– Anpassung der qualitätsbezogenen Anforderungen bei Änderungen (Konfigurationsmanagement)
– Anpassungen der Produkt- und Qualitätstests bei Änderungen (ggf. zusätzlicher Test-Backlog bei agilen Projekten)
– Nutzung der Erfahrungen für den kontinuierlichen Lern- und Verbesserungsprozess

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